Schwankende Eingangsgrößen
Rohstoffeigenschaften, Rezyklatanteile und Umgebungsbedingungen beeinflussen das Verhalten von Extrusions- und Compoundierlinien.
Branchen
jora.twin wurde für Hersteller mit komplexen Kunststoffverarbeitungslinien und hohem Durchsatz entwickelt. Die Plattform hilft, Ausschuss zu reduzieren, Qualität zu stabilisieren und Teams bei steigenden Kosten- und Nachhaltigkeitsanforderungen zu unterstützen.
Die Wertschöpfungskette der Kunststoffindustrie
Kreislauf der Wertschöpfung: vom Compounding über die Extrusion zum Recycling und zurück zum Compounding. Das Angebot für Recycling folgt demnächst.
Die Kosten von Schwankungen
Einige Prozent vermeidbarer Materialverbrauch, großzügige Sicherheitszuschläge oder wiederholte Anfahrkorrekturen fallen in einer einzelnen Schicht kaum auf. Über ein ganzes Jahr werden sie bei hohem Durchsatz zu einem relevanten Kosten-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsthema.
Rohstoffeigenschaften, Rezyklatanteile und Umgebungsbedingungen beeinflussen das Verhalten von Extrusions- und Compoundierlinien.
Die Qualitätsauswirkungen einer Änderung am Prozessanfang werden oft erst deutlich später sichtbar.
Eine Anpassung in einem Prozessschritt verändert den Betriebspunkt der nachfolgenden Stufen.
Laborergebnisse und Messungen am Linienende liegen oft erst vor, nachdem bereits weiteres Material produziert wurde.
Die gesamte Linie im Blick
Lokale Regler sind unverzichtbar, optimieren aber einzelne Größen und Maschinen. jora.twin modelliert, wie sich Änderungen durch die gesamte Linie fortpflanzen. So orientiert sich die empfohlene Reaktion am Produktergebnis und nicht nur an einem lokalen Sollwert.
jora.twin entdecken →jora.twin verbindet Informationen zu Rohstoffen, Verarbeitung und nachgelagerter Qualität über die gesamte Produktionslinie.
Passend für Ihre Produktion?
Noch unsicher? Genau das klären wir im kostenlosen Daten-Pre-Check.
Ein guter Ausgangspunkt
01 / Extrusion
Halten Sie Wandstärke, Metergewicht, Foliendicke und Profilabmessungen näher am Zielwert – mit weniger Ausschuss und Materialübergewicht. Nutzen Sie das erlernte Linienverhalten, um das Ausprobieren beim Anfahren und bei Produktwechseln zu reduzieren.
Schematische Extrusionslinie: Das Material durchläuft Extruder, Werkzeug und Kühlung, um ein maßhaltiges Produkt zu formen. jora.twin optimiert Maße, Materialeinsatz und Energieverbrauch.
02 / Compounding
Prognostizieren Sie, wie Rohstoffe, Rezyklatanteile und Prozessbedingungen die Compoundeigenschaften beeinflussen. Passen Sie steuerbare Sollwerte an, bevor Ausschuss entsteht. Bringen Sie Qualität, Durchsatz und Energieverbrauch gemeinsam ins Optimum.
Über Ihre Compoundierlinie sprechen →Schematischer Compounding-Prozess: Schwankende Rohstoffe durchlaufen gekoppelte Verarbeitungsstufen, um eine gleichbleibende Compound-Qualität zu erzielen.
Demnächst
Schaffen Sie die Grundlage für einen besser vorhersehbaren Betrieb bei wechselnden Eingangsmaterialien und Rezyklateigenschaften.
Mehrwert für die Produktion
Geringere Prozessvarianz, weniger Qualitätsabweichungen, reduzierte Materialzuschläge und schnellere Reaktionen des Bedienpersonals tragen zu einer effizienteren Produktionslinie bei.
jährliches Einsparpotenzial
Bis zu 150.000 €
Bei einer mittelgroßen Extrusionslinie können diese Effekte Einsparungen von bis zu 150.000 € pro Jahr ermöglichen. Die tatsächliche Wirkung hängt von Durchsatz, Materialkosten, Ausschuss, Qualitätsverlusten und dem im Pilotprojekt validierten Verbesserungspotenzial ab.
Einsparpotenzial berechnen →Bis zu 10 Prozent geringere Produktionskosten durch Entlastung der Anlagenbedienung, 60 Prozent geringere Prozessvarianz, schnellere Reaktion auf Anomalien und geringeren Energieverbrauch. Eine geringere Prozessvarianz ermöglicht 80 Prozent weniger Qualitätsabweichungen, 3 bis 6 Prozent weniger Metergewicht und 5 bis 10 Prozent höhere Liniengeschwindigkeit. Diese Prozentwerte sind keine addierbaren Kosteneinsparungen.
Kombiniertes Potenzial
Bis zu 10 % geringere Produktionskosten
Geringere Prozessvarianz ermöglicht:
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