Prädiktive Prozessoptimierung für Extrusion

Von Prozess­daten zur selbst­optimierenden Extrusion

Reduzieren Sie Materialverluste, stabilisieren Sie die Produktqualität und entlasten Sie Ihr Bedienpersonal – auch bei schwankender Rohstoffqualität und wechselnden Prozessbedingungen. jora.twin prognostiziert das Verhalten Ihrer Produktionslinie in Echtzeit und passt die Sollwerte der Anlage kontinuierlich an, damit der Prozess im optimalen Betriebsfenster bleibt.

jora.twin process interface displayed beside an industrial extrusion line
Linienspezifische ModelleVolle KontrolleHerstellerunabhängig

Unsere Partner

Unterstützt von Forschungs-, Förder- und Industriepartnern, die kontinuierliche Produktion verstehen.

Industrielle Anwendungen

Entwickelt für Hersteller von Rohren, Profilen, Folien, Platten und Compounds. Validiert in industriellen Extrusionsprozessen.

jora.twin ist für komplexe, kontinuierliche Produktionslinien konzipiert, in denen kleine Änderungen am Prozessanfang zu kostspieligen Abweichungen im weiteren Verlauf führen können.

Rohre

Halten Sie Wandstärke und Metergewicht innerhalb enger Toleranzen und reduzieren Sie überhöhte Materialzuschläge.

Profile

Stabilisieren Sie die Maßhaltigkeit bei wechselnden Produkten, Betriebsbedingungen und Schichten.

Folien

Erkennen Sie Prozessdrift frühzeitig und halten Sie die Foliendicke auch bei hohem Durchsatz stabil.

Platten

Stabilisieren Sie stark schwankende Prozesse und reduzieren Sie überhöhten Material- und Energieverbrauch in der Plattenextrusion.

Compounds

Berücksichtigen Sie wechselnde Rohstoffe und Rezyklate frühzeitig, bevor Ausschuss entsteht.

Industriell validiert
2 Std.
Prognosehorizont
60%
geringere Prozessvarianz
80%
weniger Qualitätsabweichungen
Berechnen Sie Ihr Einsparpotenzial →

Die Herausforderung im Betrieb

Ihre Anlage liefert bereits Daten. Entscheidend ist, daraus Handlungen abzuleiten.

In den meisten Betrieben fehlt es nicht an Signalen. Es fehlt eine verlässliche Möglichkeit, diese entlang der Linie zu verknüpfen, ihre Auswirkungen auf die Qualität vorherzusehen und rechtzeitig gegenzusteuern.

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Viele Signale, wenig Voraussicht

Das Bedienpersonal muss zahlreiche Sollwerte, hunderte Prozesssignale und verzögerte Qualitätsrückmeldungen im Blick behalten. Wenn eine Abweichung sichtbar wird, kann bereits Ausschuss entstanden sein.

Schwankungen beginnen, bevor sie sichtbar werden

Rohstoffe, Umgebungsbedingungen und vorgelagerte Störungen beeinflussen das Produkt entlang der gesamten Linie. Lokale Regelkreise reagieren oft erst, wenn sich diese Effekte bereits auf nachgelagerte Prozessschritte ausgewirkt haben.

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Sicherheitszuschläge schützen die Qualität – und kosten Material

Produktionsteams erhöhen Materialzuschläge, reduzieren die Geschwindigkeit oder fahren mit konservativen Einstellungen. Das sichert Spezifikationen ab, erhöht aber Materialverbrauch und Stückkosten.

Prozesswissen skaliert nicht von selbst

Das erfahrene Bedienpersonal erkennt Muster, die sich nur schwer formalisieren lassen. Bleibt dieses Wissen an einzelne Personen gebunden, kann die Leistung zwischen Schichten und Standorten deutlich schwanken.

So funktioniert es

Prozessverläufe vorhersagen. Ergebnisse verbessern.

jora.twin erstellt aus historischen und aktuellen Anlagendaten ein dynamisches Modell der gesamten Produktionslinie. Dieses Modell prognostiziert Ergebnisse und ermittelt die passende Reaktion.

01

Den gesamten Prozess verstehen

Verknüpfen Sie Prozess-, Maschinen-, Umgebungs- und Qualitätsdaten in einem dynamischen Modell Ihrer gesamten Linie.

02

Die nächste Entwicklung vorhersagen

Prognostizieren Sie relevante Prozesszustände und Produkteigenschaften, bevor Abweichungen sichtbar werden.

03

Die passende Reaktion bestimmen

Ermitteln Sie die Sollwertänderungen, die den Prozess innerhalb definierter Ziele und Grenzen am wirksamsten stabilisieren oder verbessern.

04

Den Automatisierungsgrad selbst wählen

Lassen Sie Empfehlungen prüfen, durch das Bedienpersonal bestätigen oder innerhalb validierter Betriebsgrenzen automatisch umsetzen.

Mehrwert für Ihre Produktion

Weniger Ausschuss. Mehr Stabilität. Bessere Entscheidungen.

Schaffen Sie Mehrwert dort, wo Prozessunsicherheit heute zu Materialverlusten, geringerer Geschwindigkeit oder Entscheidungen unter Zeitdruck führt.

Weniger Material verbrauchen

Reduzieren Sie Ausschuss und Materialzuschläge, indem Sie die Entwicklung Ihrer Produkteigenschaften besser vorhersehen.

Qualität stabilisieren

Halten Sie kritische Eigenschaften näher am Sollwert – trotz wechselnder Rohstoffe, Produkte, Schichten und Umgebungsbedingungen.

Durchsatz sichern

Erkennen Sie Prozessdrift früher und stabilisieren Sie den Betrieb schneller, ohne langwieriges Ausprobieren.

Prozesswissen skalieren

Geben Sie jeder Schicht konsistente, datenbasierte Handlungsempfehlungen. Die Kontrolle bleibt beim Bedienpersonal.

jora.twin Anwendungen

Eine Plattform. Viele Anwendungsfälle.

Beginnen Sie mit dem Anwendungsfall, der den größten betrieblichen Nutzen verspricht, und erweitern Sie Ihre Anwendungen auf Basis desselben Prozessmodells.

Explore

Data Explorer

Analysieren Sie historische Prozessdaten und kennzeichnen Sie relevante Ereignisse und Betriebszustände. So wird das Prozesswissen Ihres Teams zum Kontext für das Modelltraining.

Analysieren

What-If Analysis

Testen Sie Sollwertänderungen virtuell und prüfen Sie ihre prognostizierten Auswirkungen, bevor Sie in den laufenden Prozess eingreifen. Ermitteln Sie ausgehend von einer gewünschten Produkteigenschaft die dafür geeigneten Eingangsgrößen.

Detect

Anomaly Detection

Erkennen Sie ungewöhnliche Betriebsmuster frühzeitig und grenzen Sie die Suche auf die wahrscheinlich verantwortliche Komponente oder das betroffene Teilsystem ein.

Optimieren

Predictive Process Control

Berechnen Sie kontinuierlich die Sollwerte, die definierte Produkteigenschaften im Zielbereich halten – und machen Sie selbstoptimierende Extrusion zur Realität.

Produkt entdecken →

Branchen

Entwickelt für die Praxis der Kunststoffverarbeitung.

Jeder Prozess hat andere Ursachen für Schwankungen. jora.twin passt die gemeinsame Modellierungsgrundlage an die Signale, Randbedingungen und Qualitätsziele der jeweiligen Linie an.

01

Compounding

Gleichen Sie wechselnde Rohstoffe, Rezyklatanteile und Prozessbedingungen aus, bevor die Compoundqualität abweicht.

02

Extrusion

Halten Sie Abmessungen und Produkteigenschaften entlang der gesamten Linie stabil – von wechselnden Eingangsgrößen bis zur abschließenden Qualitätsprüfung.

03 · Demnächst

Recycling

Stabilisieren Sie die Verarbeitung bei schwankenden Eingangsmaterialien und Materialeigenschaften.

Branchen entdecken →

Technologie

KI auf Basis von Daten, Physik und Prozesswissen.

Wir gehen über reines Blackbox-Lernen hinaus. Historische und aktuelle Daten liefern die Signale, physikalische Prinzipien setzen den Rahmen und Prozesswissen liefert den Kontext für verlässliche Modelle Ihrer Produktionsumgebung.

DATEN

Dynamische Zusammenhänge

Anlagendaten machen Zusammenhänge zwischen Sensoren, Aktoren, Umgebungsbedingungen und Qualitätsmessungen sichtbar, die manuell schwer zu erkennen sind.

PHYSIK

Physikalische Leitplanken

Physikalische Prinzipien und kausale Abhängigkeiten sorgen dafür, dass das Modellverhalten mit der tatsächlichen Prozessdynamik entlang der Linie übereinstimmt.

PROZESSWISSEN

Betrieblicher Kontext

Ingenieur:innen und Anlagenbediener:innen definieren Kontext, Grenzen und Ziele. So werden Modellergebnisse zu konkreten Entscheidungen für die Produktion.

Technologie entdecken →

Jetzt starten

Ihr Weg zur selbstoptimierenden Extrusion

Starten Sie mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall auf einer Produktionslinie. Prüfen Sie die Datengrundlage, belegen Sie den betrieblichen Nutzen und erweitern Sie den Einsatz auf Basis belastbarer Ergebnisse.

1

Kostenloser Daten-Pre-Check

Wir prüfen Datenverfügbarkeit, Signalqualität und vielversprechende Anwendungsfälle. Gemeinsam definieren wir ein fokussiertes Pilotprojekt mit klaren technischen und wirtschaftlichen Zielen.

2

Pilotprojekt

Gemeinsam mit Ihrem Team erstellen und validieren wir das erste linienspezifische Modell. Den Nutzen weisen wir anhand der vereinbarten Produktions- und Geschäftsziele nach.

3

Software-Rollout

Nach einer Einschulung erstellen und nutzen Ihre Prozessexpert:innen weitere Modelle eigenständig mit jora.twin. So erschließen Sie im Self-Service neue Linien und Anwendungsfälle.

So starten Sie →

Kostenloser Daten-Pre-Check

1–2 Tage

Pilotumfang definiert

Pilotprojekt

3–4 Wochen

Nutzen nachgewiesen

Rollout

Linie für Linie erweitern

Kostenloser Daten-Pre-Check

Bereit für den nächsten Schritt in Ihrer Produktion?

Finden Sie heraus, ob Ihre vorhandenen Produktionsdaten für eine vorausschauende Optimierung geeignet sind – und welcher erste Anwendungsfall das größte Potenzial bietet.

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